Die 10 größten Webseiten Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest.

Aktualisiert: Aug 17

Es ist relativ einfach und schnell sich eine Webseite zu erstellen. Es gibt hierfür verschiedene Möglichkeiten. Entweder schaust du dir stundenlang irgendwelche Tutorials an, wie du selber deine Wordpress Seite erstellst oder du erstellt dir eine sogenannte Baukasten Seite. Am erfolgreichsten ist hier die amerikanische Plattform WIX.com

Falls du sagst, ich habe hierfür keine Zeit, kannst du auch professionelle Agenturen wie wir es sind, damit beauftragen deine Webseite zu erstellen.



Heute erkläre ich dir die 10 größten Webseiten Fehler und warum die diese unbedingt vermeiden solltest!



1. Die Webseiten Farben & Schriftarten passen nicht zu deiner Buyer- Persona (=Zielgruppe)

Oft ist es so, dass sich der Grafiker oder der Auftraggeber nicht viel Gedanken zu der entsprechenden Zielgruppe macht und eher Farben und Schriften nimmt, die er/ sie selber besonders schön finden.

Aber letztendlich soll die Webseite ja die Zielgruppe ansprechen und überzeugen. Deswegen sollte man sich hier ausgiebig mit dem Stil und den Wünschen der Zielgruppe auseinandersetzten und erst dann die Schriften & Farben anpassen bzw. auswählen.




2. Ist die Webseite Userfriendly?

Nichts ist schlimmer, als auf einer Webseite zu landen, auf der man sich nicht zurechtfindet. Weil sie beispielsweise eine unübliche Menüführung hat oder sogar auf der Startseite zu viele Detail Informationen zu finden sind.

Es ist sinnvoll auf der Startseite erst einmal nur einige Themen im Groben zu skizieren und diese auf den entsprechenden Unterseiten detaillierter zu beschreiben. So stellt man sicher, dass man die Webseiten Besucher nicht gleich erschlägt mit Informationen.



3. Die Texte & News sind veraltet!

Es gibt leider immer noch viele Webseiten wo die vorhandenen Inhalte veraltet sind. Beispielsweise stimmen die Telefonnummern nicht mehr, oder sogar die Adresse ist nicht richtig angegeben. Auch NEWs die schon seit Monaten keine News mehr sind, haben hier einfach nichts mehr zu suchen. Eine veraltete Webseite spricht leider nicht für dein Business. Es vermittelt den Eindruck, dass du deinen Job nicht ernst nimmst und dein Unternehmen schlecht geführt wird.





4. Man findet den zurück Button nicht!

Unterseiten haben ist wichtig. Zum einen hilft sie dem Google Crawler deine Webseite besser zu klassifizieren und zum anderen bietet sie den Webseiten Besuchern Detailinformationen zu deinem Thema. Oft ist es dann so, dass man sich dann von Punkt zu Punkt klickt und auf einmal ist man auf einer Unterseite gelandet und findet nicht wieder auf die Startseite. Das führt dann dazu, dass der User frustriert ist und am Ende die Seite wegklickt und bei Google nach der Konkurrenz sucht.



5. Deine Webseite ist nicht responsive bzw. adaptive!

Was heißt eigentlich responsive bzw. adaptive?

Beim Responsive Webdesign reagieren die Webseiten, so auf die Eigenschaften des jeweils benutzten Endgeräts, vor allem Smartphones und Tabletcomputer und passen sich entsprechend an.



Responsive Design hat einen flexiblen Ansatz, d.h. die Größenänderungen der Elemente sind flüssiger. Adaptive Design bricht hingegen bei einer Größenänderung das Layout eher starr um. Dabei werden beim Umruch ggf. neue Elemente geladen, z.B. passend aufgelöste Grafiken, um so auch die Performance im Auge zu behalten.


Letztendlich geht es darum, dass die Homepage mobil optimiert ist und aud allen Endgeräten gut zu erkennen ist.

Denn inzwischen straft Google Webseiten ab, die nicht mobil optimiert sind. Es ist nämlich so, dass die Anzahl der Tablet & Mobilgeräte Nutzer deutlich höher ist als die Desktop User.

Es gehört demnach inzwischen zum guten Ton, eine mobil optimierte Webseite zu haben.




6. Hast du dir Gedanken zur Customer Journey gemacht?

Wie kommt der Webseiten Besucher eigentlich auf deine Webseite? Über Social Media, Google Adwords, Empfehlung …? Es gibt etlich Möglichkeiten wie dein Webseiten Besucher auf dich aufmerksam werden kann. Wichtig ist es, dass du dich in deinen potenziellen Kunden hineinversetzt und dir Gedanken dazu machst, was sucht der User und was erwartet ihn auf deiner Webseite? Sprichst du hier die richtigen Bedürfnisse an und bietetst du Lösungen für evtl. Probleme.

Letztendlich solltest du deine Zielgruppe sehr gut analysiert haben und gut kennen. Dann ist es auch einfach den Kunden hier gut abzuholen und entsprechend durch deine Webseite an dein Ziel zu führen. Was auch immer dies sein mag. Das können Beratungsgespräche sein, mehr Newsletter Abonneten etc.




7. Hast du die richtigen Trigger auf deiner Webseite gestezt?

Je nach Branche muss man hier anders vorgehen. Aber generell kann man hier in 2 Kategorien unterscheiden

A) Social Proof

B) Autorität


Mit Social Proof meine ich folgendes. Du erleichterst deinem Webseiten Besucher die Einschätzung deiner Leistung & Person, indem du ihm gewisse Ahnaltspunkte gibst. Hier bieten sich folgende Möglichkeiten:

- Produktbewertungen von Kunden

- Kundenmeinungen

- Online Bewertungen

- Video von Testimonials

- Projekt Beispiele

- Referenzen


Mit Hilfe dieser Anhaltspunkte kann der User recht schnell herausfinden, ob deine Leistungen ihn überzeugen oder nicht. Menschen haben nämlich das Bedürfniss nach Sicherheit, so gibst du dem User das Gefühl von Ehrlichkeit und Authentizität und man weiß was man hier erwarten kann.



Menschen verhalten sich anders in der Anwesenheit von Autorität. Beispielsweise ändert sich unser Verhalten automatisch wenn wir vor einem Richter oder Polizisten stehen.

Deswegen ist es wichtig diesen Fakt zu nutzen und deinen Expertenstatus darzustellen. Wenn die Webseiten Besucher den Eindruck haben, dass du absoluter Experte in deinem Bereich bist, dann hast du schon sehr viel Überzeugungsarbeit geleistet.


Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten auf einer Webseite deinen Expertenstatus darzustellen. Hier nur einige Beispiele:


- Zertifikate die du hast

- Siegel

- Weiterbildungen

- Doktor Titel etc.


Mit diesen Elementen hilfst du deinem Gegenüber deine Expertise einzuschätzen. Deswegen im Business Leben hilft dir Bescheidenheit nicht. Keiner kann wissen, wie gut du wirklich bist und wenn du nicht dafür sorgst, dass andere dies erkennen, dann wundere dich nicht, dass deiner wahrgenommene Kompetenz recht niedrig ist.




8. Du missachtest das Gesetz der Reziprozität

Reziprozität bedeutet Gegenseitigkeit oder Wechselbezüglichkeit und stellt ein Grundprinzip menschlichen Handelns dar. Kurzgefasst kann man sagen: „Wie du mir, so ich dir.“

Wenn uns jemand etwas gibt, fühlen wir uns unterbewusst verpflichtet etwas zurückzugeben. Aus diesem Grund macht es Sinn deinen potenziellen Kunden vorab auf deiner Webseite kostenlosen Content zu geben. Hier ein paar Beispiele:


- Freebie /PDF zum downloaden

- Kostenloser Leitfaden

- Checklisten

- Kostenlose Rezepte

- Besondere Mühe bei der Beratung


Dies sind nur einige Möglichkeiten um deinen Gegenüber von deiner Leistung zu überzeugen.


„Sie können alles im Leben haben, was Sie wollen, wenn Sie nur anderen Menschen helfen, das zu bekommen, was sie wollen.“

Zig Ziglar


Und genauso funktioniert Marketing:

Gib Menschen zuerst, was sie wollen. Dann geben sie dir, was du willst.




9. Du lieferst keinen Mehrwert für deinen User?

Es ist verlockend nur von dir und deinem Angebot zu schreiben und der Welt da draußen zu erklären wie toll du doch bist. Aber ganz ehrlich: „Das will keiner hören!“ Die meisten Menschen haben oft die Frage im Hinterkopf: „Was habe ich davon?“

Es ist also wichtig weg von einer Ich bezogenen Betrachtung zu einer Kundenorientierten und vor allem lösungsorientierten Beschreibung zu kommen.

Hier ist es wichtig, sich die Frage zu stellen:

Welches Kundenproblem löse ich und vor allem wie?

Welches Kundenbedürfnis wird hier gestillt?



10. Deine Texte sind nicht SEO optimiert.

Suchmaschinenoptimierung, oder englisch search engine optimization (SEO), bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, dass Inhalte wie Webseiten, Videos und Bilder im organischen Suchmaschinenranking in den unbezahlten Suchergebnissen (Natural Listings) auf höheren Plätzen erscheinen.


Wenn du Texte schreibst und entsprechnde Keywords hier nicht verwendest, dann wirst du auf den Suchmaschinen wie Google, Bing, Yelp etc. nicht gut gefunden werden.

Deshalb erstelle dir vorab eine Liste mit den Suchbegriffen deiner Zielgruppe und verarbeite diese geschickt bei denen Texten.




FAZIT:

Wie bereits beschrieben, gibt es eine Menge Details zu beachten, wenn du deine verkaufsstarke und vor allem überzeugende Webseite erstellen möchtest.

Es ist heutzutage recht einfach sich schnell eine Homepage zu erstellen, aber versuche diese Fehler zu vermeiden und setze sie bei deiner Webseiten Erstellung entsprechend um. Du wirst einen spürbaren Unterschied bemerken.

Viel Spaß bei der Umsetzung.



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